primäres Offenwinkelglaukom



Glaukomform, bei der der Kammerwinkel nicht verschlossen ist. Der Zugang zum Trabekelwerk ist frei, der Abflusswiderstandes liegt im Trabekelwerk selbst. Das primäre Offenwinkelglaukom wird in einigen Lehrbüchern noch einmal unterteilt: In das chronische Offenwinkelglaukom mit erhöhtem Augendruck und in das Normaldruckglaukom. Ein Patient mit einem Normaldruckglaukom entwickelt einen Glaukomschaden, obwohl sein Augendruck die Normgrenze von 21 mmHg nie überschreitet. Die Übergänge zwischen Hochdruck- und Normaldruckglaukom sind fliessend.