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Prof. Pfeiffer erläuterte die okuläre Hypertension (OHT) und das Normaldruckglaukom. Er erklärte einen sogenannten Risikorechner, mit welchem errechnet werden kann, wie hoch das Risiko ist, einen Glaukomschaden zu erleiden unter Berücksichtigung der Risikofaktoren z.B. erbliche Veranlagung, Alter, Dicke der Hornhaut etc.
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Prof. Grehn erläuterte die unterschiedlichen Formen des Glaukoms: primäres Offenwinkelglaukom, Winkelblockglaukom (Glaukomanfall), kongenitales Glaukom, sekundäres Glaukom (neovaskulär/entzündlich). Die Diagnose wird nach Erhebung des Schadens gestellt, wobei das Auge, der Sehnerv und das Gesichtsfeld berücksichtigt wird. Er wies auf die Tagesschwankungen und das erforderliche Tagesprofil hin. Die Therapie besteht aus: Tropfen (medikamentös), Laser oder Operation (Abflußoperation). Bei den Tropfen gibt es zwei verschiedene Wirkweisen: Verbesserung des Abfusses durch z.B. Prostaglandine (Xalantan), Adrenalin, Pilocarpin. Und Drosselung des Zuflusses durch Beta-Blocker (Timoptol), Carboanhydrase Hemmer (Trusopt,Azopt), Brimonidine (Alphagan). Dann gibt es diverse Kombipräparate z.B. Beta-Blocker+ Carboanhydrase Hemmer (Cosopt) oder Beta-Blocker+ Prostaglandine (Xalacom).
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Dr.Dr. Gerste erklärte die Wichtigkeit der Früherkennungsuntersuchung und wies darauf hin, dass diese durch die Druckmessung alleine nicht ausreichend wäre, sondern immer in Zusammenhang mit einem Sehnervcheck zu erfolgen hat! Das Glaukom ist eine chronische Erkrankung und kann nicht geheilt werden! Deshalb ist die Früherkennung so wichtig.
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Prof. Pillunat ging der Frage nach: Nur der Augendruck alleine? Er erklärte die Balance zwischen Augeninnendruck und Blutdruck. Ein niedriger Blutdruck bedeutet ein erhöhtes Glaukomrisiko. Weshalb bei Normaldruckglaukomen immer eine 24 Stunden Blutdruckmessung gemacht werden sollte.
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Dr. Weber erläuterte: Welche Einschränkungen sind zu erwarten? Er erklärte, dass es folgende Qualitäten des Sehens gibt: Schärfe (die wichtigste Sehqualität), die Helligkeit (Glaukompatienten sehen dunkler), Farbintensität (Glaukompatienten sehen blasser, Farbunterschiede werden anders wahrgenommen),
Kontrast (schwarz wird grau gesehen und weiß wird auch grau gesehen). Die Helligkeit, die Farbintensität und die Kontrastwahrnehmung werden früh geschädigt. Die Sehschärfe wird erst spät geschädigt.
Quantität: Das Gesichtsfeld eines Gesunden beträgt 180° Breite. Die Gesichtsfeldeinschränkung bei Glaukompatienten geht von außen zum Zentrum, von nasal und oben am Frühesten und am Stärksten einher. Dr. Weber zeigt präparierte Fotos, wie Glaukompatienten eine typische Strassensituation (Kind kommt zwischen zwei Autos vorgelaufen) sehen.
Das sog. Ausfüll-Phänomen füllt die Ausfälle mit der Umgebungsstruktur auf.
Dr. Weber erklärte weiterhin ab wieviel Prozent Sehnervenschädigung, welche Beeinträchtigungen zu erwarten sind:
0-60% : keine Einschränkung
60-90% : übersieht unbemerkt Dinge, Schwierigkeiten in fremden Räumen, beim Suchen
90-95% : Unschärfe, Lesen fällt schwer
95-98% : Lesen fällt sehr schwer
ab 98 % : auf fremde Hilfe angewiesen
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Ralf und Nicole
P.S. Besonderer Dank gilt meinem Vater, der uns ermöglicht hat, den Vortrag zu besuchen und währendessen auf Dominik aufgepasst hat!
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